Im höheren Alter sinken die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zumindest ist dies eine häufige Annahme. Aber auch im Alter 40+ sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht aussichtslos. Schließlich haben Sie im gehobenem Alter auch einige Vorteile vorzuweisen, die jüngere Bewerber nicht haben.

Sind Sie gerade auf Jobsuche, dann müssen Sie nicht verzweifeln. Mit den folgenden Tipps müssen Sie sich nicht vor der Langzeitarbeitslosigkeit fürchten.

Wie sind die Chancen für Sie auf dem Arbeitsmarkt?

Geraten Sie in die Arbeitslosigkeit in einem Alter von über 40 Jahren, dann zeigen Statistiken, dass es schwerer wird einen neuen Job zu finden. So verbringen Menschen in diesem Alter mehr Zeit in der Arbeitslosigkeit und die Zeitspanne, bis sie eine neue Anstellung finden ist länger. Fast jeder fünfte Bewerber muss länger als ein Jahr warten, bis eine neue Anstellung gefunden ist.

Diese Statistiken machen auf den ersten Blick nicht gerade Mut. Allerdings sorgt der demografische Wandel dafür, dass gut ausgebildete Fachkräfte verstärkt gesucht werden. Dabei wird vor allem auf ältere Bewerber mit Berufserfahrung viel Wert gelegt. Diese werden in mittelständischen Unternehmen händeringend gesucht.

Wenn Sie über eine gute Ausbildung verfügen und Berufserfahrung gesammelt haben, dann müssen Sie sich nicht vor dem jüngeren Nachwuchs verstecken. Unternehmen sind immer auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen und nur wenn die Balance aus jungem Nachwuchs und älteren erfahrenen Arbeitskräften stimmt, kann das Unternehmen erfolgreich arbeiten. Um auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, sollten Sie diesen Umstand nutzen und selbstbewusst auftreten.

Aktiv bleiben

Eine häufige Gefahr ist, dass bei längerer Arbeitslosigkeit eine Art Resignation eintritt. Gerade bei Arbeitslosen ab einem Alter von 50 Jahren schwindet die Hoffnung noch eine Anstellung zu finden. Dies verleitet dazu, dass die Zahl an Bewerbungen reduziert wird und die eigene Leistungsfähigkeit abnimmt.

Um für Unternehmen attraktiv zu bleiben, sollten Arbeitslose im höheren Alter fit und aktiv bleiben. Dazu gehört, dass fachliche Reifer Mann im AnzugWeiterbildungsmaßnahmen angenommen werden. Durch die Teilnahme an den Weiterbildungsmaßnahmen wird die eigene Leistungsfähigkeit signalisiert. Denn für Unternehmen ist nicht unbedingt das Alter ein Ausschlusskriterium, sondern wie motiviert und fachlich engagiert der Arbeitnehmer seine Arbeit durchführt.

Ältere Arbeitslose dürfen also nicht aufgeben, sondern müssen weiterhin sich mit den Fachgebieten auseinandersetzen. Hier kann auch Eigeninitiative gefragt sein. Das Internet bietet ebenfalls die Möglichkeiten Zertifikate zu erwerben und Weiterbildungen durchzuführen. Diese können bequem von zu Hause durchgeführt werden. Auch wenn diese nicht immer genau für die zukünftige Arbeitsstelle notwendig sind, wird dem möglichen Arbeitgeber eine höhere Leistungsbereitschaft signalisiert.

Alternativen nutzen

Nicht verschwiegen darf allerdings, dass in manchen Branchen verstärkt junge Arbeitnehmer eingesetzt werden. In der Technologie- oder IT-Branche werden vornehmend Nachwuchskräfte eingesetzt, weil diese in dem Fachgebiet auf dem neuesten Stand sind. Fachkräfte, die in diesem Bereich für längere Zeit arbeitslos sind, haben es sehr schwer sich wieder zu integrieren. Denn die Technologiebranche entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Dort ein Mal ausgegliedert zu werden kann bedeuten abgehängt zu werden. Dies trifft auch auf die Medien- und Werbebranche zu. Hier werden junge und frische Arbeitskräfte als bedeutsamer eingestuft.

Arbeitnehmer im höheren Alter sollten sich daher noch eine Alternative aufbauen. Wenn der Einstieg in die eigentliche Fachrichtung aussichtslos erscheint, kann es helfen Weiterbildungen anzunehmen, mit denen man eine andere Richtung einschlagen kann. Vielleicht hilft es auch, sich in eine Richtung zu spezialisieren, die gerade sehr gefragt ist.

Keinesfalls sollten ältere Arbeitslose verzweifeln und aufgeben. Auf dem Arbeitsmarkt ist vor allem die fachliche Leistungsfähigkeit gefragt. Kann diese vorgewiesen werden, wird sich durch viel Engagement für jeden eine geeignete Anstellung finden lassen. Zwar gilt es hier unter Umständen mehr Geduld und Durchhaltevermögen zu beweisen, aber ältere Arbeitnehmer sind genauso wertvoll, wie die jüngeren Nachwuchskräfte.